Den ältesten Berufsverband Deutschlands für Bewegungsberufe und einen der ersten Berufsverbände überhaupt zu betreuen, ist schon etwas Besonderes. Umso mehr freuen wir uns, auf eine langjährige Erfolgsgeschichte in Sachen Markenkommunikation zurückblicken zu können. Dabei war die Aufgabenstellung alles andere als einfach. Die Startbedingungen waren schwierig, die Situation der Marke war verfahren. Aber gerade so Herausforderung reizt uns. Sicher einer der Gründe dafür, dass wir den Berufsverband staatlich geprüfter Gymnastiklehrerinnen und -lehrer, Deutscher Gymnastikbund DGymB e.V. bereits seit 2012 in allen Fragen der Kommunikation betreuen dürfen.

»Einer der ältesten Berufsverbände Deutschlands setzt bei seiner Kommunikation auf Ogratia«
Die Kommunikation der Marke Gymnastik ist genau das richtige für uns, denn sie ist im einundzwanzigsten Jahrhundert eine wirkliche Herausforderung. Die »Marke Gymnastik« litt 2012 bereits seit langer Zeit unter einer Vielzahl von Vorurteilen, wird in seiner Geschichte gerne missverstanden, gilt aufgrund von Assoziationen wie Turnvater Jahn und Riefenstahl-Ästhetik als nicht ganz unbelastet und wurde über Jahrzehnte nicht selbstbewusst genug kommuniziert. In dieser Zeit aber ergoss sich eine wahre Flut von »Konkurrenzmarken« über Deutschland und Europa.

Entgegen der »Original-Marke Gymnastik« fluteten »Nachahmer« und »Trittbrettfahrer« die Wahrnehmung der Menschen geradezu mit Ihren Markenbotschaften. Und so bieten tausende von Fitnessstudios heute eine Vielzahl von »Konkurrenz-Produkten« zur klassischen Gymnastik an. Diese zeichnen sich meist dadurch aus, dass sie als hip, trendy, modern und somit als angesagt wahrgenommen werden.
Dagegen leidet die Marke Gymnastik unter den Vorurteilen altmodisch, überholt, und somit nicht angesagt zu sein. Selbst wahre Idealisten in diesem Berufszweig leiden teilweise unter diesen Vorurteilen. Wir betraten somit eine stark aufgeladene Bühne, auf der um den wohlverdienten Platz der Gymnastik in der Wahrnehmung der Menschen gekämpft und ein wertvolles Berufsbild gegen weniger qualifizierte aber besser vermarktete Angebote verteidigt werden will – häufig sogar in der Wahrnehmung der eigenen Profession.

Für die Marke Gymnastik war seit den Neunzigern der Worst Case eingetreten: Die Nachahmer hatten die eigentliche Urmarke aus dem einstigen Logenplatz in der Wahrnehmung der Menschen verbannt.

Außenstehende können die Dramatik dieser Markensituation nur schwer erahnen. Während der Gymnastiklehrer eine mehrjährige, umfassende und anspruchsvolle Ausbildung voraussetzt, benötigt ein »Ersatzprodukt« meistens nur wenige Tage »Ausbildung«, wird aber durch die über Jahrzehnte verfehlte Kommunikation der Marke Gymnastik und der massiven Kommunikation der »Konkurrenzprodukte« als weniger wertvoll wahrgenommen.
Ogratia hat dieser wertvollen Marke Stück für Stück aus der Identitätskrise geholfen. Unsere erste Maßnahme war die komplette Neuschaffung des Editorial Designs der verbandseigenen, vierteljährlich erscheinenden, Mitgliederzeitschrift »Gymnastik«. Im März 2018 feierten wir bereits die zwanzigste Ausgabe der unter unserer Regie erschienen »neuen Gymnastik«.

Neben der Schaffung weiterer verbandseigenen Medien, wie dem »DGymB Kolleg«, gestalten wir die Kommunikation der Marke durch Maßnahmen aus den Bereichen Corporate Design, Corporate Communications und Marketing Consulting. Die kontinuierliche Entwicklung der Markenbotschaft zeigt Wirkung. Wir haben durch Definition und Umsetzung ihrer Kommunikationsziele die Marke nicht nur aus ihrer Identitätskrise geführt. Wir kommunizieren ihre Wertigkeit in Gesellschaft und Berufstand konsequent und konnten Ihre Wertschätzung und die Identifikation mit ihr spürbar erhöhen.